Das offizielle Forum der Keepers of the T.O.O.M.

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  • 2021 - Bericht ClubpartyDatum01.11.2021 13:07
    Thema von primelfear81 im Forum Sonstiges

    Vorspann:

    Auch die vom 16.09. – 19.09.2021 stattfindende, 6. offizielle Keepers-Clubparty, stand leider noch immer im Zeichen der Corona-Pandemie. Zwar konnte für dieses Jahr immerhin wieder die altbewährte Hütte in Todtmoos angemietet werden, jedoch legte uns das Gesetz als eingetragener Verein durchaus einige Fesseln für das Durchführen der Veranstaltung an. So musste, wie letztes Jahr auch, ein Hygienekonzept in petto, das Einhalten der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sowie (neu für 2021) das Anwenden der 3G-Regel gewährleistet sein. Den allgemeinen Umständen geschuldet entfiel auch dieses Jahr erneut der Auftritt einer Band. Nichtsdestotrotz ließ sich unser Haufen davon nicht entmutigen und konnte auch die diesjährige Ausgabe wieder als vollen Erfolg verbuchen. Wie sich die Helden (beinhaltet selbstredend auch die Mädels) so geschlagen haben lest ihr hier…

    Donnerstag, 16.09.2021 - Anreisetag (von Schiffel)

    Im Gegensatz zu einigen anderen Ausgaben die Jahre davor, fiel das Aufstehen an diesem Morgen relativ leicht, hatten wir uns doch am Abend zuvor mit 2 -3 Bierchen zufrieden gegeben. Die Rede ist von Nadja, Sascha (bereits am Montag zu uns angereist) und mir. Vielleicht wird man ja langsam weise, wahrscheinlicher ist jedoch, dass uns der Dienstag Abend noch etwas in den Knochen hing. Egal, kalkulierte positive Überraschung und die volle Dröhnung sollte die nächsten Tage traditionell sowieso noch kommen.
    Dem Aufstehen folgte also der obligatorische Kaffee, frisch machen im Bad sowie für Nadja ein kleiner Spaziergang mit unserem Beagle (der die Tage der Clubparty bei meinen Eltern in Laufenburg verbrachte). Nach Rückkehr der beiden Sportler wurden noch fix die letzten Sachen in die Autos gepackt und los ging`s erstmal Richtung alter Heimat. Bei meinen Eltern angekommen folgte nach der Begrüßung nochmal ein Kaffee, ehe der Anhänger an die Karre von Papa Schiffel geschnallt wurde. Wie immer erklärte sich mein Vater freundlicherweise zum Transport der Getränke bereit und zeitnah standen wir vorm Edeka in Murg, an dem uns bereits Lord Katzemaaa erwartete und auch der General kurze Zeit später dazustoßen sollte. Während Hatecat hatemäßig begrüßt wurde (de General au), fuhr Papa Schiffel bereits den Anhänger an die Laderampe um das Abgreifen der heißen Fracht vorzubereiten.

    Die angemaunzte Mannschaft machte sich währenddessen in den Laden auf, da ja auch noch Fressalien und anderes Zeuch eingekauft werden wollte. Ein Teil der Recken wurde dort jedoch dann gleich zum Beladen des Anhängers weiterbeordert, schließlich hat ein wenig Frühsport noch keinem geschadet. Der Einkauf selbst ging anschließend reibungslos vonstatten (witzigerweise trafen wir hier noch Nicoloni Tänk) und nach Verladen des ganzen Zeuchs hieß es Abfahrt nach Todtmoos.
    Oben angekommen, stand für Sascha und mich nun erstmal das Organisieren den Hüttenschlüssels auf dem Programm. Aufgrund eines Wechsels der Hüttenwartin sowie eines Defekts am Safe an der Hütte, mussten wir diesen leider persönlich am Todtmooser Wochenmarkt (Arbeitsplatz der Hüttenwartin) abholen. Dies ging erfreulicherweise aber zügig vonstatten und ein paar Minuten später trafen auch wir bei der Location ein. Praktischerweise bei bestem Regenwetter.

    Als wollte uns der Wettergott in diesem Moment einen Streich spielen, goss es wie aus Kübeln. Egal, nicht zu ändern. Da sich die Getränke leider nicht von selbst abluden, machten sich also einige fleißige Hände ans Ausladen des Hängers sowie Katzi`s Karre, in der auch noch diverses verstaut war.
    Mit jedem Gang fühlte ich mich dann zunehmend mehr wie Aquaman und hätte mir jemand noch nen Dreizack gereicht, hätt ich sicherlich versehentlich die grünen Wiesen für den Ozean gehalten und wär abgetaucht um nach der nächstbesten Unterwassertaverne zu suchen. In der Realität sah ich nach dem Ausladen aber einfach nur aus wie ein mordsmäßig begossener Pudel und musste mich erstmal umziehen. Alles für den Metal, alles für den Club!
    Während ich also einen auf hübschen Bubi machte wurde oben bereits das Bier eingeräumt und die Fressalien sowie benötigten Utensilien in der Küche versenkt. Da sich zwischenzeitlich auch die Fröndenberg-Fraktion eingefunden hatte, folgte hier erstmal ne amtliche Begrüßung und die ersten Bierchen gingen auf. Bevor ich mir dieses jedoch gönnte, schnappte ich mir immer mal wieder den ein oder anderen Vasallen um noch die Flaggen an die Wand zu platzieren. Da für den heutigen Tag ansonsten nichts mehr auf dem Programm stand (die JHV war auf Samstag verlegt worden), plätscherte der restliche Tag nun so vor sich hin, während immer mehr Leutz so nach und nach an der Hütte eintrafen. Erfreulich zu berichten an dieser Stelle vielleicht noch, dass Nadja an diesem Nachmittag noch die Zusage für ihren neuen Job erhielt, woraufhin der General sich nicht lumpen ließ und nen Kasten Freibier sowie ne Pulle Sekt aus dem Edeka spendierte! Schöne Sache!

    Gegen frühen Abend wurde dann die georderte Pizza geliefert, welche nochmal richtig Tinte auf den Füller für die anstehende Nacht brachte. Zum restlichen Abend gibt`s ansonsten auch nicht mehr allzu viel außergewöhnliches zu berichten. Wie gewohnt nahmen die Dinge ihren Lauf, es wurde amtlich getrunken, gequatscht und es war eine große Freude die Leutz nach der langen Zeit endlich mal wieder auf einem Haufen zu sehen. Erwähnenswert vielleicht doch noch Zahni‘s spektakuläre Hommage an die Bar, vor welcher er einen plötzlichen, tiefen „Kniefall“ hinlegte und damit die Rock’n’Roll-Götter samt des Vorsitzenden Lemmy für das anstehende Wochenende gnädig stimmte.
    Soll ja keiner den Keepers nachsagen, sie wären respektlos gegenüber der Obrigkeit 😊.
    In meinem Fall ging der Abend nach etlichen Jacky-O relativ spät und in der Vorfreude zu Ende, dass noch zwei weitere großartige Tage folgen sollten. Abend Nummer eins konnte also erfolgreich abgehakt werden!

    Freitag, 17.09.2021 (von Schiffel)

    Nach einer erwartungsgemäß relativ kurzen Nacht schaltete mein missratener Unrumpf irgendwann auf „Leben“, was für mich also hieß aufzustehen und zu kucken wie man wieder halbwegs klar kommt. Im Gegensatz zu gestern war das diesmal nicht so einfach, denn der Jacky-O-Turbo der letzten Nacht bewirkte nun irgendwie das Gegenteil. Schlecht ging’s mir aber nicht und den Rest sollte später das Reparierbier glattziehen. Man kennt’s ja…

    Also erstmal auf nach oben um Kaffee zu suchen und den Tag zu starten. Mit Gebräu bewaffnet wurde nun erstmal die Lage gecheckt und inspiziert wer schon auf war. Und so fand sich bei bestem Wetter dann doch der ein oder andere Ganove bereits auf der Terrasse ein.
    Da leider coronabedingt auch dieses Jahr der geplante Ausflug zum Todtmooser Hoffnungsstollen ausfiel, stand tagsüber bis zum Eintreffen der nächsten Gäste und Member erstmal nicht viel an. Meine Wenigkeit knöpfte sich nochmals die Flaggen vor, da dummerweise einige nicht an der Wand hielten und wieder angebracht werden mussten. Mit Bergis Profitacker aber diesmal kein Problem.
    Vom weiteren Nachmittag kann ich persönlich leider tatsächlich nichts weiter groß berichten (oder Zelle vollständig gelöscht), allerdings brach später noch eine Gruppe um Bergi, General, Marvin und ein paar wenige weitere Leutz auf, um eine kleine Erkundungstour durch den Schwarzwald zu machen.
    Um kurz nach sechs ging’s dann kulinarisch weiter, als der bestellte Fleischkäse vom örtlichen Metzger angeliefert wurde (für die Veggies gab’s Grillkäse und veg. Frikadellen) und somit Gelegenheit eine ordentliche Grundlage für die abendliche Feierei zu legen.

    Ich möchte an dieser Stelle hier (wo’s grade ums Essen geht) noch die Gelegenheit nutzen, um nochmals ein fettes Dankeschön an die fleißigen Helfer in der Küche auszusprechen, die das Abendessen bzw. die Beilagen (natürlich an allen Tagen) so schmackhaft und mit viel Herzblut zubereitet haben. Große Klasse! Dies gilt auch selbstredend für jeden der sich irgendwie morgens beim Aufräumen der Küche oder sonst wie nützlich gemacht hat! Ihr rockt!

    Nach der leckeren Mampferei konnte nun auch der restliche Abend professionell angegangen werden, was der Mob dann auch tat. Bei bester Stimmung nahm auch dieser Abend wieder seinen Lauf und speziell um die Theke herum war doch wieder ein amtlicher Betrieb festzustellen. Aufgrund der Erfahrung des heutigen Morgens hielt ich mich brav ans Bier (aber es ginge au wieder 15 Flasche weg - keine Dose, weil nit do -), was der Sache aber keinen Abbruch tat.
    War ein verdammt cooler Abend der mächtig Spaß gemacht hat! Und es war ja noch nicht vorbei…

    Samstag, 18.09.2021 (von Katha)

    Nachdem ich früh morgens aufwachte, dröhnte grad der Schädel und der Magen meldete sich ebenfalls mit unguten Wünschen. Bald musste ich den Bedürfnissen aber nachgeben. Daraus gestalteten sich im Verlauf des Vormittags hervorragende Begegnungen auf der Damentoilette, sowie geistreiche Konservationen zum Umgang mit einem Kotz-Kater. Aus diesem Grunde ist der Verfasserin leider nicht möglich den Vormittag zu rekonstruieren, da die gemeine weisse WC-Schüssel sie fest im Griff hatte.

    Das Leiden hielt sich auch noch in der bald nahenden Jahreshauptversammlung. Da diese um 13 Uhr stattfand, kann sich der ein oder andere Lesende sicherlich denken, dass das Zusammenfinden aller anwesenden Member sich etwas aufregend gestaltete. Der ein oder andere Schnarchzapfen musste erst noch geweckt werden, der nächste hing beim Kacken fest und andere hatten einfach die Uhrzeit nicht mehr im Kopf. Der Hunger verführte dann noch zum Schmieren eines Brötchens. Mit etwas Verspätung konnten wir dann aber doch noch starten, selbstverständlich mit Bierchen präpariert. Im Vergleich zu vergangenen Sitzungen wurde die diesjährige Versammlung fast in Lichtgeschwindigkeit abgehalten. An der Besetzung des Vorstandes änderte sich dieses Jahr doch nach langer Amtsinhaberzeit der Platz des Vizes. Zahni trat wie angekündigt nach langjähriger Vorstandschaft zurück. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an ihn für seinen Einsatz! Am Ende der Wahl wurde dieses Mal eine Frau in den Vorstand gewählt als neue Vizin – Katha. Obwohl man sich an dieser Stelle fragen sollte, ob sie wirklich an alles erinnert. Während der gesamten Sitzungszeit, sah Madame so aus, als würde sie in die Mitte spucken. Was aber nicht verwunderlich ist, als bekannte Schnapsdrossel – vielleicht war es ja der grusige Pfeffi ? Alles weitere bitte dem Protokoll entnehmen.

    Am späteren Nachmittag fand sich ein Teil der Keepers and Friends in der dörflichen Kneipe ein, zum alljährlichen Sattelreiten. Ein weiterer Teil macht sich zu einer kleinen Wanderrunde auf. Andere blieben mit ihren Kadavern hingegen lieber im Vereinsheim, um sich faul den Arsch platt zu sitzen und noch das ein oder andere Bier zu kippen. Im weiteren Verlauf des Tages stiessen noch einige wenige Keepers-Friends dazu – leider war dieses Jahr immer noch Personenbegrenzung aufgrund der Corona-Pandemie. An dieser Stelle nochmal fettes Dankeschön an unsere Organisatoren!

    Nachdem wir uns alle die Bäuche am Abend mit leckeren Käsespätzle vollgeschlagen hatten, war die Party dann irgendwann voll im Gange. Bevor aber bei allen die Lampe so richtig an ging, gab es einen noch sehr berührenden Augenblick, der allen Anwesenden sicherlich eindrücklich in Erinnerung bleibt: Wolfgang, ein langjähriger Keeper-Friends-Freak hat vor wenigen Monaten leider viel zu früh die Augen zugemacht und ist von uns gegangen. Umso schöner, dass seine Frau Mona und Tochter Emma den Weg zu unserem Fest gefunden haben. Etwas Besonderes zum gemeinsamen Gedenken an Wolfgang hatte sich Mario überlegt. So wurde ein Tisch mit Schnapsgläsern parat gemacht, einige mit Captain und andere mit Jacky. Als alle mit Getränken präpariert waren wurde es sehr still. Mario verlas einige schöne Zeilen und wir restlicher Haufen lauschten andächtig und gerührt. Abschliessend erhoben wir alle unser Glas auf Wolfgang mit genau jenen Worten, welche er immer beim Prosten wählte: von In Extremo «sternhagelvoll, zwei Promille überm Soll». Danach standen wir zum Teil noch sehr berührt zusammen.

    Zu vorgerückter Stunde lief der Alkohol wieder in gewohntem Masse bis in den nächsten Tag, wohlwissend um spätestens 10 unsanft aus dem Bett gerupft zu werden.

    Und somit endet auch unser Bericht zur diesjährigen Ausgabe der „großen“ Clubfete im Schwarzwald.
    Herzlichen Dank an alle die den Weg auf sich genommen und zu einem wieder einmal sehr schönen Zusammentreffen beigetragen haben. Ebenfalls ein großer Dank nochmals an sämtliche Freaks die sich in irgendeiner Weise am Wochenende nützlich gemacht haben.
    Auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen beim „kleinen“ Treffen in Duisburg.

    Katha und Schiffel Ende!

  • 2020 - Bericht Clubparty Datum24.10.2020 10:18
    Foren-Beitrag von primelfear81 im Thema 2020 - Bericht Clubparty

    Danke Joe !

  • 2020 - Bericht Clubparty Datum20.10.2020 20:34
    Foren-Beitrag von primelfear81 im Thema 2020 - Bericht Clubparty

    Danke Leutz 😎! Durch Bevollmächtigung des Generals hab ich den Hinweis zum e.V. noch im Vorspann eingefügt.

  • 2020 - Bericht Clubparty Datum19.10.2020 20:30
    Foren-Beitrag von primelfear81 im Thema 2020 - Bericht Clubparty

    @General: da geb ich dir recht 😉. Ergänz es doch bitte einfach noch.

  • 2020 - Bericht Clubparty Datum19.10.2020 17:45
    Thema von primelfear81 im Forum Sonstiges

    Vorspann:
    Das bekanntermaßen aus allgemeiner Sicht maximal mau zu betrachtende Jahr 2020 verschonte, wen wundert’s, auch nicht unseren HMC in seinen Aktivitäten. Nach so gut wie keinen Konzerten und Festivals (außer vor dem Lockdown), wenigen Treffen untereinander und auch allem möglichen sonstigen K…, stand dann aber doch endlich im September unsere alljährliche Clubparty samt Jahreshauptversammlung an (zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte als offizieller „e.V.“). Coronabedingt mussten hierfür aber auch alternative Wege beschritten werden, konnten wir doch nicht wie üblich in Todtmoos feiern, sondern wichen zu unseren Freunden nach Fröndenberg aus und beschränkten die Teilnehmer ausschließlich auf Member und Prospects, sowie enge Angehörige dieser. Die Ausarbeitung und Umsetzung eines Hygienekonzepts, sowie die im Vorfeld nötige Planung dessen, trübte das Event allerdings in keinster Weise und so konnten wir trotz widriger Umstände und Coronaregeln ein tolles Wochenende verbuchen. Was wir also alles so getrieben haben lest ihr hier…

    Donnerstag, 17.09.2020 – Anreisetag und Warmfeiern

    Da der Blick auf die Karte und der daraus ersichtliche, ordentliche Batzen an Kilometern nach Fröndenberg kein Interesse an einer Autofahrt aufkommen ließ, buchte die Freiburg-Fraktion Nadja, General und Schiffel somit rechtzeitig einen genehmen Zug um so stressfrei wie möglich dort anzukommen.
    Pünktlich fanden wir uns alle also am Donnerstag Morgen in Freiburg am Hauptbahnhof ein um unseren Zug um viertel vor acht zu entern. Kurze Zeit später sollten wir wissen, dass dies so mal wieder nicht laufen würde. Lt. Angaben der Bahn fiel der ursprüngliche Zug aus und auch der zur selben Zeit anberaumte Ersatzzug hatte bereits Verspätung. Klappte also alles mal wieder prima (unsäglich!!!). Als mit 25min Verspätung endlich unser Gefährt eintraf, konnten wir uns zum Glück noch einen Vierertisch ergattern, denn die ursprüngliche Reservierung der Sitzplätze war ja auch futsch. Immerhin etwas. Die Zeit bis zum Umsteigebahnhof Kassel-Wilhelmhöhe verging nun aber flott, Bierchen und gute Laune halfen erwartungsgemäß weiter. Kurz vor Kassel wurde es für uns wieder spannend, schließlich stand die Frage im Raum ob wir den Anschluss schaffen würden. Und wie ihr euch denken könnt: natürlich nicht. Kaum aus dem Zug gestolpert fuhr uns im wahrsten Sinne des Wortes dat Dingen vor der Nase weg (Himmiherrgottsakramentkruzifix(umgedreht)hallelujanonemol!!!).

    Die uns nun bescherte, knappe Stunde Aufenthalt nutzten wir professionell zum Hopfen auftanken in einem Cafe am Bahnhofsgelände (war nett und kann man belasse 😎). Dazu ein klasse Ausblick auf sämtliche Hartz 4 Kandidaten der Stadt unweit unserer Tränke (kann man eigentlich nit belasse, aber egal). Pünktlich vor Eintreffen der Dampflok machten wir uns dann auf Richtung Gleis, freilich nicht, ohne uns noch mit Mampfen und Bierchen einzudecken. Ordnung muss sein. Der Zug kam dann zu unserer Verwunderung auch pünktlich an und schon ging’s weiter. Dummerweise bescherte uns der unfreiwillige Zwischenstopp nochmal einen Umstieg, aber der klappte diesmal problemlos und so erreichten wir Fröndenberg am späten Nachmittag.

    Wie verabredet hielten wir nach Sascha Ausschau der uns abholen wollte (und auch gemacht hat), konnten den Recken aber erstmal nicht ausmachen. Nach raschem Telefonat war der Jung noch im Lidl nebenan, kam aber kurze Zeit später raus und verfrachtete uns nach der Begrüßung samt Gepäck (sehr nett, hätte er ja auch ohne machen können, oder nur das Gepäck) in seine Karre. Nach kurzem Stopp am Aldi und bei Sascha zuhause, ging’s dann aber weiter zu Jens. Hier erwartete uns beim Rausfallen aus der Karre ein cooles Oldschool-Haus samt riesigem Grundstück und einem sehr schönen Garten. Nach Betreten von letzterem und Begrüßung von Elke und Jens gab’s erstmal ein weiteres Bierchen, zu dem sich dann erstmal ausgetauscht und geschnattert wurde. Irgendwann stieß auch Zahni dazu und nach Eintreffen von Matti noch etwas später war die Runde des heutigen Tages komplett. Die gesellige Belegschaft im Garten wurde nach ein paar weiteren Bierchen aber aufgelöst, da die Location noch inspiziert und partytauglich gestaltet werden sollte (soweit am DO schon nötig). Außerdem trafen zur Parallelparty von Elke gegen frühen Abend noch ein paar Mädels ein, da wollte man ja auch nicht weiter „stören“.

    Also ab zur heiligen Halle. Davor schmissen Nadja, General und ich aber noch schnell das Gepäck in unsere Ferienwohnung, die praktischerweise direkt im Nachbarshaus lag (wirklich eine schöne und knuffige Bleibe die wir Dank Jens da erwischt hatten. Vielen Dank nochmals an dieser Stelle!).
    Da die Partyzentrale von dort aus nur 5 Minuten zu Fuß entfernt war, waren wir also flugs vor Ort und staunten erstmal nicht schlecht, erwartete uns hier doch das amtliche Schützenhaus der hiesigen Sniper. Nach einer ersten Begutachtung wurde der positive Eindruck massiv untermauert, große Küche samt Aufenthaltsraum davor und nebenan eine riesige Halle. Super!

    Motiviert richteten wir uns also für den Abend ein um in kleiner Runde das Wochenende einzuläuten. Die vom General und Sascha herangeschafften Lebensmittel und Getränke wurden an Ort und Stelle versenkt sowie der Aufenthaltsraum und die restliche Location coronatauglich gemäß Hygienekonzept gestaltet . Speziellen Dank an dieser Stelle auch nochmals an Elke für die grandiose Gyros-Suppe (auch die vergetarische Variante). Ein Highlight des Wochenendes! Und somit nahm der Abend seinen Lauf und alle anwesenden Freaks hatten meines Erachtens nach eine lustige und entspannte Zeit. Aber wie kann’s auch anders sein bei so einer coolen Truppe, gutem Essen, Bierchen und klasse Musikauswahl 😎? Eben.

    So gegen halb eins beschlossen wir dann aber doch, nochmals in Jens‘ Garten einzufallen um dort noch einen oder zwei Absacker zu uns nehmen (waren ein paar mehr, aber egal). Und wurden so Zeuge eines harten Kampfes um die Krone des Tagesvollsten mit den Hauptakteuren Nadja und General, welchen letzterer dann doch mit Vorsprung gewann. Da sich meinereiner an diesem Tag nur ans Bierchen hielt (hob zwoar s’Quantum ghabt, war aber in Form) konnte ich dem Spektakel auch geistig vollumfänglich beiwohnen.

    Der Kampfeswille der beiden sich aber auch wirklich ALLES verfügbare reinzutun war beeindruckend (und vermutlich Ursache für Nadja’s permanenten Wunsch, sich vollbekleidet ins aufgestellte Planschbecken zu schmeißen). Das folgende Endergebnis beim Abschied zu sehr später Stunde dann auch bühnenreif, versuchten die kleinen blauen Wichtel doch zuerst Arm in Arm durch den Garten zu kommen (was fast mit einem Bad im Teich geendet hätte, Stichwort Koordination am Limit) und nachdem dies irgendwie geschafft war, händchenhaltend und schwankend die 50m zur Ferienwohnung zurückzulegen. Sensationell 😁! Oben im Gemach angekommen blieb mir dann nur noch übrig, beide jeweils beim zu Bett gehen zu beaufsichtigen, Wasser und Spucknapf daneben zu stellen, sowie die Kadaver zuzudecken. Ein Start gemäß im Sinne des Rock’n’Roll also, schön war’s!

    Freitag, 18. 09. 2020

    Lebensgeräusche weckten mich am Vormittag, von Unrümpfen. Das war ein gutes Zeichen, hatten die beiden Helden also offenbar die Nacht überstanden. Der General war mit amtlichem Schädelweh bedacht und Nadja auch noch unfit, aber generell kamen wir alle langsam wieder auf die Füße. Unser Finanzminister setzte zeitnah einen ordentlichen Kaffee auf und das half dann doch schon mal gut weiter. Die aus der Box klöpfende Mucke machte einem wieder mal klar warum man eigentlich so einen Lifestyle lebte, und ein besseres Mittel gegen Müdigkeit und Kater gibt’s ja dann (zumindest für die Moral) so gesehen auch nicht.

    Nachdem uns also die ersten Songs den Kater aus den Knochen trieben, meldete sich irgendwann unser Zahni. Der gute Mann wurde dann mit Aussicht auf Kaffee in unsere Bude gelockt und kurze Zeit später befanden sich vier Freaks in der Küche und huldigten den Klängen. Der Vorschlag vom Vize geraume Zeit später, sich doch aufgrund des schönen Wetters (und Bierdurst) zu Jens in den Garten zu verlagern, wurde einstimmig angenommen und so fanden wir uns zeitnah auch dort ein. Elke und Jens waren bei bester Laune und relativ fit bereits anwesend und so fand die weitere Regeneration unter freiem Himmel statt. Nicht allzu lange später brachen der General und ich jedoch auf um Sascha abzuholen, der abends seine Karre hier zurückgelassen hatte. Kaum war der Jung vor Ort eingepackt, ging’s zurück zu Jens wo zwischenzeitlich auch Bergi aufgeschlagen war.

    Nach Begrüßung des Prösis auf dem Hof gesellten wir uns zu den anderen in den Garten. Bierchen auf und erstmal schön schnacken. Irgendwann kam aber bei uns der Hunger auf und da fast alle noch nicht gefrühstückt hatten, fuhren Sascha und ich zum Edeka um was zum Mampfen zu organisieren. Da es bereits Nachmittag war, fuhren wir anschließend und nach Absprache direkt zum Vereinsheim, wohin der Rest dann auch gleich kommen wollte. Da „gleich“ ein dehnbarer Begriff ist und von den Freaks auch extrem gedehnt wurde, schauten wir bis zum Eintreffen der Nasen erstmal noch bisschen Comedy über Sascha’s Handy.

    Mit Aufschlagen der Belegschaft sollte es nun aber endlich losgehen. Erstmal schön was essen, Bierchen auf und nebenbei den Aufenthaltsraum für die abends anberaumte Jahreshauptversammlung parat machen. Nebenbei reisten auch immer mehr Freaks an, spezielle Freude meinerseits wegen Rapunzel, den man lange nicht mehr gesehen hatte und der sich wie immer in Topform befand. You rock \m/! Bis zu Beginn der Jahreshauptversammlung gegen 2030/2100 Uhr, verbrachten wir alle bei bestem Wetter und lustigen Gesprächen den Nachmittag. Das gegen Abend zubereitete Chilli mundete auch und so konnten wir gestärkt den offiziellen Teil angehen.

    Aus der geplanten, kurzen und knackigen Sitzung wurde aber traditionell wieder nix, und erst nach halb eins am Morgen fiel endlich der Hammer. Die Details können wie immer dem Protokoll entnommen werden, jedoch möchte ich auch hier an Ort und Stelle nochmals Chrissi, Nadja, Marvin und Sidney als neue Fullmember in unseren Reihen begrüßen! Schön, dass ihr dabei seid!
    Nachdem also endlich der offizielle Teil abgeschlossen war, kam das unvermeidliche: eine fette Sause bis morgens gegen fünf mit großen Hits, Bierchen, Drinks, guten Gesprächen und noch viel besseren Leuten. Hat mega Bock gemacht und ließ beim zu Bett gehen eine amtliche Vorfreude auf den nächsten Tag zurück (also quasi auf später 😎). Geiler Haufen!

    Samstag, 19.09.2020

    Das Aufwachen vormittags gestaltete sich allgemein etwas einfacher als gestern, wobei heute Nadja die größte Mieze-Katze zu verzeichnen hatte. Um allerdings aufzustehen und das amtliche Kaffee-Gebräu zu sich zu nehmen reichte es bei allen problemlos und somit folgte mit Unterstützung von cooler Mucke wieder die bereits bewährte Regenerationsmaßnahme. Für den heutigen Nachmittag stand als Programmpunkt der Besuch im Kettenschmiedemuseum in Fröndenberg an, was sehr interessant zu werden versprach. Nachdem es bei uns also halbwegs ging, fanden wir uns an der Partylocation ein, um uns mit Bierchen und ner Kleinigkeit zu essen für den Marsch ans Museum zu stärken. Die dort bereits anwesenden Vasallen machten einen recht munteren Eindruck, gute Voraussetzung also für einen weiteren Tag im Zeichen des Rock'n'Roll.

    Pünktlich zur Abreise dann konnten die Interessierten auf Vollzähligkeit geprüft werden und los ging's. Ein kleiner Teil blieb lieber am Vereinsheim zurück und so wussten wir auch dieses in guten Händen. Die halbe Stunde Fußmarsch nach unten tat wirklich gut und mit Bierchen und angenehmen Gesprächen verging die Zeit auch wie im Flug. Unten angekommen verquatschte ich mich an einem Cafe noch mit einer Meute Radsportler (alte Liebe rostet eben nicht) ehe mich meine bessere Hälfte zum Weitergehen animierte. Kurze Zeit später trafen wir am Kettenschmiedemuseum ein.

    Nadja und ich stellten uns zu den bereits anwesenden Helden und warteten auf den Start der Führung. Unser „Betreuer“, ein freundlicher älterer Herr, gesellte sich kurze Zeit später zu uns und haute vorab schon mal ein paar Geschichten und Anekdoten raus, ehe wir uns ins innere des Gebäudes begaben. Vor Start des eigentlichen Unterfangens servierte man uns ein kleines Filmchen zur Materie, um einen kleinen Ersteindruck zu bekommen worum es ging. Unterhaltsam und kompetent wurden wir anschließend in der Werkstatt durch Zeit und Geschichte bugsiert, ehe als Höhepunkt dem Schmiedeprozess beigewohnt werden durfte. Live und Original sozusagen. Es war super interessant dies einmal zu sehen, großartige Sache!

    Weiter ging’s nach Ende der Vorführung in das anliegende „Kulturzentrum“, das zum Museum gehört und als kultureller Veranstaltungsort genutzt wird. Das urige Flair hier, basierend auf einer roten Ziegelmauer/Wand, gefiel auf Anhieb. Als wir erfuhren, dass mit einer Spende von 50€ der Name des Gönners auf einen der Steine gemalt wird, wechselte prompt ein Scheinchen den Besitzer. Somit ist der Keepers HMC nun offizieller Pate des Kettenschmiedemuseums und fortan stylisch an der Wand verewigt (ich find’s klasse!). Nach einem abschließenden Bierchen mit unserem freundlichen „Götti“ verabschiedeten wir uns, allerdings nicht ohne vorher noch die ein oder andere Schnapsprobe aus kultigen kleinen Flaschen samt Kette mitzunehmen.

    Da Nadja’s angeschlagener Fuß, sowie die mittlerweile amtliche Mieze-Katze den Rückweg zu Fuß unmöglich machten, organisierte uns Sascha freundlicherweise sein Bruderherz als Taxi, dessen Angebot auch Jens gerne annahm. Nach kurzem Stopp am Edeka waren wir auch schon wieder zurück an Vereinsheim. Herzlichen Dank dafür! Bis zum Eintreffen der Fußgänger nutze ich die Gelegenheit für ein weiteres kaltes Bier und setze mich zu den Daheimgebliebenen.

    Bis zum Eintreffen der Wanderer dauerte es dann auch nicht mehr allzu lange und die Belegschaft war wieder komplett. Der restliche Nachmittag verging nun im geselligen Beisammensein, ehe gegen frühen Abend doch nochmal Unruhe einkehrte, als ein Traktor samt Hänger voller Mädels an die Halle geliefert wurde (100% Rock'n'Roll 😎🤘🏻)! Hierbei handelte es sich um Elke samt Freundinnen, die an diesem Nachmittag ordentlich einen losmachten und auf einen schnellen Besuch vorbeikamen. Coole Aktion! Nicht minder cool war übrigens die großzügige Anlieferung von jeder Menge Kaffee und Kuchen durch einen edlen Spender, den ich persönlich aber nicht mitbekommen habe. Vielen Dank trotzdem!

    Gegen späteren Abend wurde es dann für die noch unwissenden neuen Fullmember spannend, schließlich sollte nun die offizielle Aufnahme vollzogen werden. Hierzu hatte sich unser Presidente etwas ganz spezielles einfallen lassen: ein Metalquiz mit anschließendem Trinkspiel, wofür zu letzterem von Bergi eigenhändig zwei Biergalgen aus Holz angefertigt wurden (wer nicht dabei war bitte die Bilder anschauen, schwer zu beschreiben).
    Beim Metalquiz musste jeder Neuling gegen einen ausgesuchten Fullmember antreten. Die Fragen dazu kamen von Zahni, immer extra so ausgesucht, dass es die Rookies auf keinen Fall wissen konnten, wohingegen die Fullmember vorab die Antworten kannten (soll uns ja keiner nachsagen wir legen keinen Wert auf Fairplay 😉). Drei Fragen pro Prospect und Paar, alles moderiert von Schiffel und los ging's. Wie ihr euch denken könnt war’s ne mega Gaudi und alle bewiesen Humor 😁.

    Die zweite Prüfung mit dem Galgen erforderte Koordination und bissel Technik um sich das Bier unfallfrei runterzulöten (also Baggerfahrer oder ähnliches wird hier besser keiner 😅). Zur Belustigung der Allgemeinheit, aber zum Glück ohne allzu große Sauerei ging auch diese Prüfung zu Ende und am Schluss wurden alle Anwärter herzlich im Club willkommen geheißen. Klasse Aufnahme würde ich sagen!

    Ab diesem Zeitpunkt folgte nun die unvermeidliche Fete. Für gemütliche Gespräche draußen an der Feuerschale gab's aber ebenfalls Gelegenheit (die auch gerne genutzt wurde), und so verbrachten wir einen weiteren großartigen Abend in allseits geselliger Runde. Highlight war hier noch ganz klar die von Sascha angelieferte Pizza, hat sensationell geschmeckt! Dass wieder gut und bis tief in die Nacht gefeiert wurde brauch ich ja eigentlich nicht mehr zu schreiben und deshalb schließe ich nun auch meinen Bericht.

    Ich danke herzlich sämtlichen Anwesenden für das Mithelfen in jedweder Form! Allen voran Jens, Sascha und Matti für die Durchführung des Events in Fröndenberg sowie der unermüdlichen Bereitschaft zu fahren, helfen, Halle abschließend aufräumen etc.! Bergi und General für die allgemeine Vorbereitung dieser speziellen Fete, Ausarbeitung, Umsetzung und Überwachung des Hygienekonzepts und speziell Bergi für das Bauen der Galgen und Gestaltung der Aufnahme!

    Bis zum nächsten Treffen, Motherfuckers! Verdammt cool war‘s!

    Schiffel Ende.

  • Bericht „kleine“ Clubparty NRW 2020Datum16.04.2020 17:50

    Ach das meinst du, okay

  • Bericht „kleine“ Clubparty NRW 2020Datum16.04.2020 17:41

    Logo warst du da mit dabei !

  • Bericht „kleine“ Clubparty NRW 2020Datum16.04.2020 12:20
    Thema von primelfear81 im Forum Sonstiges

    Vorspann:

    Bereits an Pfingsten während des Rock Hard Festivals 2019 verkündete unser Zahni im Kreise der Chaoten des Camps, dass es im Frühjahr 2020 zur ersten „kleinen“ Keepers-Clubparty in NRW/Duisburg kommen sollte. Die tatsächliche Durchführung wurde dann auch auf Samstag, den 22.02.2020 anberaumt, wozu sich neben den Keepers und deren Prospects auch diverse Nasen aus dem Deaf Forever Forum einfinden sollten. Was am besagten Wochenende dann so ging, lest ihr hier...

    Freitag, 21.02.2020 – Anreisetag und Warmfeiern

    Der Einladung unserer Fraktion Pott folgend, machten sich vom tiefen bis mittleren Süden Nadja, Chrissi, Sidney (aus Frankfurt), Marco, General und Schiffel auf den Weg nach Duisburg. Während der Prösi samt Perle per Individual-Bolide anreiste (und auch erst am Sa zur Fete aufschlug) nutze die restliche Belegschaft den Zug um ans Ziel aller Träume zu kommen (Sidney ab Frankfurt mit einer anderen Verbindung).
    Die Abfahrt von Nadja, General und mir erfolgte um 13 Uhr in Freiburg. Pünktlich trafen die drei genannten auch am Bahnhof ein, wobei der arme Schiffel (das bin ich) sogar noch den haben Tag arbeiten musste, denn zu viel Freizeit tut bekanntlich auch nicht gut sagt die Firma.

    Nachdem wir also Verpflegung gekauft hatten und das erste Bierchen eh schon offen war, lief an mir ein junger Metalhead vorbei, was an und für sich in einer größeren Stadt wie Freiburg nicht ungewöhnlich ist, sich aber dann als Kollege von Nadja herausstellte und der denselben Zug gebucht hatte wie wir. So saßen wir dann bei einem Bierchen und nettem Gespräch eine Zeitlang zusammen im Zug, ehe der junge Mann sich von dannen machen musste da der offizielle Reservierling ankam und sein Recht geltend machte. Im Gegensatz zum coolen Kollegen gehörte der allerdings eher in die Kategorie „stocksteifer Bananenbieger“, aber was willsch mache.

    Die restliche Fahrt verlief problemlos und da wir eine Direktverbindung hatten konnten uns ein paar Minuten Verspätung eh egal sein. Spektakulär war allerdings noch das Bier besorgen im Zug, mussten Nadja und ich uns doch durch total überfüllte Wagen kämpfen. Den Lohn in Form von sechs Dosen Bier für 35€ (Gopfadämmi du) ergatterten wir aber trotzdem, sodass die restliche Fahrt gesichert war und wir relativ pünktlich um ca. 17.45 Uhr ankamen.
    Kaum ausgestiegen empfing uns auch sofort das Empfangskomitee Pott mit Zahni und Tanja, Sidney sowie Michael. Diesen hatten unsere Zahni’s im Urlaub kennengelernt und er sollte das We ebenfalls amtlich mitfeiern. Außerdem mit von der Partie war Elli, eine bekannte aus dem Deaf Forever Forum die witzigerweise im selben Zug ankam wie wir.

    Nach der obligatorischen Begrüßung ging’s anschließend zeitnah zu den Autos, wobei die Fraktion um Zahni noch vor der Heimfahrt in den Getränkemarkt eierte um den Spaß des Abends zu sichern. Nachdem alles benötigte in der Karre versenkt war, ging’s ab zum neuen Heim der beiden Gastgeber. Am neuen, netten Mietshaus (voll Katzi’s Baustelle natürlich) angekommen wurde nun erstmal die Bleibe begutachtet, Gepäck abgeladen und der Schlachtplan des Abends bekannt gegeben. Dieser sah vor, heut bereits ein paar Bierchen im Heim des Schrebergartenvereins zu trinken, dem Zahni und Tanja kürzlich beigetreten waren und nun dementsprechend ebenfalls stolze Besitzer eines hübschen Gärtchens sind.

    Da das Ziel praktischerweise quasi umme Ecke lag, bot sich das natürlich prima an und so machten wir auch zeitnah los. Nebenbei erfuhr ich dann, dass dies auch für den morgigen Tag die Party Location war, einen weiten Heimweg hatten wir also schonmal nicht :-).
    Kurze Zeit später enterten wir ein schickes, kleines Vereinsheim was mir auf Anhieb gut gefiel und sowohl für den heutigen als auch den darauffolgenden Abend eine prima Option zu sein schien (und auch war). Überraschenderweise war der Bunker auch von auch von den Mitgliedern ganz gut besucht und nach kurzem Beschnuppern der seltsam gewandeten Horde ergaben sich nette Gespräche und Kontakte. Nach einer gewissen Zeit zogen wir uns dann jedoch an einen Tisch im Nebenraum „zurück“ da hier unsere Dampfnasen ihrem Laster nachgehen durften.

    Zu irgendeiner Uhrzeit (*auch wenn ich sie nicht mehr genau weiss war’s ja ne Uhrzeit) traf dann noch Bergi samt Gattin ein was uns alle sehr freute und ein großes „Hallo“ nach sich zog. Somit hatten wir für den Lauf des weiteren Abends eine illustre Runde zusammen und beim Begutachten der Vasallen stellte man immer wieder angeregte Gespräche und die damit verbundene Freude fest sich wiederzusehen. Wir sind halt schon ein cooler Haufen :-)!

    Zu einer anderen Uhrzeit (*s. o.) beschlossen wir nun uns langsam auf den Heimweg zu machen, da die meisten von uns mittlerweile doch hungrig waren und eine Bestellung beim Pizzaservice im Haus der Zahni’s erfolgen sollte. Die Aktion war absolut erfolgreich und zu weiteren Bierchen und der leckeren Pizza nahm der restliche Abend seinen Lauf, ehe Bergi und Rici zu einer bestimmten Uhrzeit (*s. o.) sich von dannen machen mussten da unser Hörr Präsident leider am folgenden Tag schon wieder auffe Maloche erwartet wurde. Nach Verabschiedung löste sich allerdings so nach und nach auch unsere Versammlung auf, morgen kam schließlich noch ein Tag. Und mit dem Wissen ein super gemütliches Warm-Up gehabt zu haben, sanken Nadja und ich in den wohlverdienten Schlaf.

    Samstag, 22.02.2020

    Nach dem im ersten Moment etwas ungewöhnlichen Erwachen (Katzi’s Kollegen ließen herzlich Grüßen) und der wie immer danach folgenden allgemeinen Zustandsüberprüfung des Unrumpfs (fiel positiv aus), machten Nadja und ich uns auf den Weg in die Küche um mal zu sehen wie’s dem Rest so ging und einen Kaffee abzustauben. Die bereits anwesenden waren bester Dinge und Kaffee gab's auch, so muss das :-)! Als so nach und nach dann alle mal wach und zudem auch Marco und Chrissi eingetroffen waren, gab's nun ein kurzes Update wie der Tag geplant war. Nach Frühstück, frisch machen und einkaufen sollte bereits am frühen Mittag die Hütte übernommen und partytauglich gestaltet werden. Für mich hieß das nach der nötigen Dusche zusammen mit Zahni und dem General nochmals in einen Getränkemarkt heizen um Bölkstoff zu ordern, während der Rest sich auf Vordermann brachte.

    Nach erfolgreichem Einkauf und dem Transport der Getränke zur Location wurde praktischerweise vom zufällig anwesenden Hüttenwart auch gleich aufgeschlossen, da unser Schlüssel bei Tanja verblieben war. Kurze Zeit später tauchte auch die genannte samt Hofstaat auf und wir begannen mit den Vorbereitungen (die aber nicht allzu wild waren). Zwischendurch fuhr unser Vize nochmals kurz zum Bahnhof um unseren Kleinen (Marvin) abzuholen der sich coolerweise auch für den Tag angekündigt hatte.

    Zu gegebener Zeit als alles soweit lief, setzte ich mich zusammen mit Zahni und dem General an die Theke um die neue Demons & Wizards anzuhören. Sonderlich lange hielt die Session jedoch nicht an, da relativ zeitnah unser Jens eintraf und im großen Begrüßungstummel sowie dem weiteren dazugesellen diverser Kadaver kein gezieltes Hören mehr möglich war. Der Frevel sei den Wichten aber verziehen ;-).
    Da die Theke in meinem Universum ein recht gemütlicher Ort ist und sowohl Gesellschaft als auch Mucke passten, verbrachte ich die nächste Zeit erstmal dort (wie lange auch immer das war) bis schließlich der nächste Schwung Gäste in Form diverser Mitglieder des Deaf Forever Forums ankam. Einige Vasallen wie Phil, Loki, Thomas und Silke waren uns durch diverse Rock Hard Festivals ja schon bekannt und entsprechend die Freude über ein Wiedersehen groß. Alle anderen lernte man mehr oder weniger gut kennen, besonders cool war’s mit Tasso und Mike (extra Grüße an der Stelle), hat mega Bock gemacht!
    Zwischendurch führten Zahni und Tanja die Leutz noch in ihren neu erworbenen Garten samt Hütte darauf. Ein wirklich nettes Fleckchen auf dem es sich wahrlich prima aushalten lässt! Schöne Sache, wir kommen wieder 😜🍻!

    Von Keepers’n’Friends-Seite besonders nett zu erwähnen war dann noch das Eintreffen von Steffi am späten Nachmittag, dem im Laufe des Abends u. a. mit Nadja und mir noch ein längeres Quatschen in der Küche folgen sollte. Da ab diesem Zeitpunkt (gemeint ist der Abend), wie vom intelligenten Leser sicher auch bereits angenommen, die Fete in vollem Gange war und jeder weiss was dann los ist, kann ich darüber auch nicht mehr allzu viel berichten (also alles richtig gemacht). Spätestens ab offizieller Eröffnung des Events am frühen Abend durch Zahni war amtlich Remmi-Demmi geboten inklusive lecker Essen und Trinken, geiler Mucke und super Leuten.

    Und so sah man bis zum Ende der Veranstaltung auch nur zufriedene Chaoten die inbrünstig feierten und alles gaben! Rock’n’Roll sagt der Volksmund dazu (und ich auch)! Vielen Dank an dieser Stelle an alle Anwesenden und vor allem natürlich unseren Zahni’s für Ausrichtung der Feier sowie der Übernachtungsmöglichkeit. Das Außenministerium beantragt für die kommende Ausgabe schon mal zwei Plätze in Katzi’s Heimat :-)!

    Abschließend und sehr positiv erwähnen möchte ich hier noch, dass der Überschuss aus der Partykasse von unseren Zahni's an den „Förderverein Rettungshundearbeit Bebra e. V.“ gespendet wurde. Super Sache Leutz!!!

    Und damit schließe ich nun auch meinen Bericht (denn wenn ich jetzt noch erzählen würde was für ein Drama unsere Rückfahrt mit der Bahn war, gäb's kein Ende mehr...), meine Damen und Herren, vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal :-)!

    Rockige Grüße von eurem Schreiberling,

    Schiffel \m/

  • Saugeil 😂😂😂! Mörci 😎!

  • Freut mich wenn‘s euch gefällt 😎.
    Und wie geschrieben kümmert sich der General noch um die Namen, dann passt es wieder 😁.
    Ordnung muss schon sein 😉.

  • Hab den General angeschrieben, der zieht das glatt. Aus Vermod muss auch noch Vemod werden 😉.

  • Ich hab‘s glaub gar nicht gesehen 😁

  • Fuck, das ist mir auch nicht aufgefallen...😅. Na ja, was soll‘s.

  • Thema von primelfear81 im Forum Festivals

    Vorspann:
    Als mittlerweile fest etabliertes (Underground-) Event stand auch dieses Jahr wieder Anfang März das Hell over Hammaburg Festival in der Markthalle zu Hamburg als Option im Kalender der geneigten Mattenschüttler. Nachdem Keepers Fraktion Süd die letzte Ausgabe zu Gunsten des Dark Easter Metal Meetings in München sausen ließ, waren nun also wieder einige Vasallen am Start. Aus Freiburg machten sich mit Nadja, Lena und Schiffel am frühen Do Morgen drei motivierte Gestalten auf den Weg, in Vorfreude auf ein geiles We mit guter Mucke sowie Freunden und Bekannten.

    Donnerstag, 05.03.2020, Anreise und Warm-Up (von Schiffel)

    Nachdem Lena pünktlich um kurz vor sieben an meiner Bude in Freiburg eintraf, fackelten wir nicht lange und machten uns auf zur Tram Richtung Bahnhof. Da unser Zug lt. Plan um kurz vor acht abfahren sollte, also genügend Zeit um stressfrei anzukommen und noch etwas Verpflegung für die Fahrt zu holen. Nach entern der Bahnhalle und dem obligatorischen Blick zur Anzeigentafel durfte dann auch gleich mit den Augen gerollt werden, 35min Verspätung bei der Abfahrt wurden bekannt gegeben. Nun gut, nicht zu ändern und zum Glück hatten wir eine Direktfahrt ohne Umstieg.
    Die Warterei verging mit Quatschen und frühstücken trotz allem recht schnell und so saßen wir dann um kurz vor halb neun auf unseren Plätzen im Zug, der uns in den nächsten 6 Stunden gen Hamburg bringen sollte. Bewaffnet mit guter Laune, netten Nachbarn, Bierchen und Gin konnte man die Gurkerei durchaus als kurzweilig bezeichnen und gegen 13.45 Uhr wurde dann Hamburg erreicht.

    Als Empfangskomitee (worüber wir uns sehr freuten) stand hier auch schon (Iron) Ulf bereit, der wie wir im Ibis Budget Hamburg City das We wohnte. Nach der Begrüßung machten wir uns zum Einchecken auf den Weg Richtung Hotel, indem bereits Kollege Schrödel genüsslich am Bierchen lutschte. Ein kurzer Anruf läutete hier das Ende der Ruhe ein und nach erfolgreichem Beziehen des Zimmers von Nadja und mir stand unser geschätzter Freund und Fullmember Ost auch schon zum Begrüßungsumtrunk im Kabuff. Die nächsten zwei Stunden wurde also bei gepflegtem Hopfentee erstmal über alles mögliche gequatscht, ehe so Richtung 16 Uhr unsere Fraktion Pott mit Zahni und Tanja ankam und ebenfalls die Begrüßungsparty enterte. Die mitgebrachte Flasche Waldmeister Likör ging dabei selbstredend drauf und nach Vernichtung dessen verabredeten wir uns in der Aula des Hotels um gemeinsam Richtung Kiez weiterzuziehen.

    Nachdem uns der freundliche Portier noch erklärte wie wir am besten fahren mussten, ging’s anschließend los. Problemlos kamen wir dann auch auf der sündigsten Meile Deutschlands an, wo wir kurzum ein türkisches Restaurant ansteuerten um uns für den Abend zu stärken. Nach wirklich leckerem Essen und dem obligatorischen Bier verließen wir den Fresstempel wieder und steuerten unser abendliches Ziel in Form des Night Light an.

    Beim Eintreten in die Bar machten sich nun kurz Verwunderung breit denn wir waren bisher die einzigen Gäste. Die Aufklärung ließ allerdings auch nicht lange auf sich warten, so erfuhren wir, dass die Kneipe just in diesem Moment aufgemacht hatte und wir quasi eingefallen waren ehe noch die Tür richtig auf war. Der Location also im wahrsten Sinne des Wortes die Bude eingerannt :-)!
    Machte uns aber gar nix aus und deshalb bestellten wir flugs die nächste Runde. Ich persönlich freute mich sehr endlich mal wieder hier zu sein, aus dem tiefen Süden verschlägt es einen eben nicht jedes We in diese coole Kneipe. Wie die Male davor auch, lief bereits jetzt am Anfang ein Hit nach dem anderen und wie immer wurden auch gerne musikalische Wünsche erfüllt.

    Nicht allzu lange Zeit später hackten sich zwei weitere Metalheads in den Pub, die dann zeitnah mit uns ins Gespräch kamen und einige Zeit des Abends mit uns feierten (bis ihnen der Mexikaner die Schotten dicht machte :-) ). Vorgestellt hatten die beiden sich mit Jonas und Martin aus Schweden, welchen wir am Festival noch öfter über den Weg laufen sollten. Super Typen, cool war’s mit euch, Jungs!
    Da zwischenzeitlich auch Lena und Ulf zur feiernden Meute gestoßen waren, war die Truppe quasi wieder vereint und der restliche Abend nahm seinen Lauf. Runde um Runde, Hit um Hit, ehe dann die Zahni’s so langsam zurück wollten und wir ebenfalls die Biege machten. Schließlich kamen noch zwei weitere Tage. Da die Besoffskies zur Feier des Tages mit der U-Bahn dann auch noch zwei Stationen in die falsche Richtung fuhren (hätte aber auch gut gehen können, auf dem anderen Gleis fuhr nämlich nix mehr ;-) ) und per Taxi zurück mussten (der arme Fahrer...), wurd's bissel später, aber egal. Ein klasse Tag ging feucht-fröhlich zu Ende, was will man auch mehr?

    Freitag, 06.03.2020 (von Zwiebel)

    Freitagmittag, ich steige ins Auto und begebe mich mit Freunden zum Hell Over Hammaburg, wo selbstverständlich auch eine Abteilung der Keepers aufschlagen wird. Während der Fahrt versuche ich die Frage zu klären: Was macht man auf einem Festival wo man exakt keine Band sehen will? Nachdem Bruder Schiffel mich fast vergessen hätte bin ich dann aber drinnen, treffe die Bagaluden und die Frage wird von Schiffel mit einer Gegenfrage beantwortet. Willst du ein Bier? Schrödel holt selbiges und ich denke: OK, also Bier. So schlimm sollte es aber nicht werden, da TRAVELER gleich mal gut abgingen. So gut, dass ich Hoffnung für die musikalische Untermalung des Biergenusses bekomme. Die Kanadier ballern eine frische Briese Speed/ Heavy Metal in die Markthalle und das Festival kann beginnen.

    Danach gibt’s erstmal ein großes Hallo mit allen Anwesenden und mehr Bier. Das braucht man auch um die Antikosmik von (DOLCH) irgendwie zu erreichen. Die atmosphärisch, doomige Mucke ist nichts für mich. Schiffel feiert es daher stellvertretend für die restliche Bande, die an der Bar im Vorraum steht.

    Man trifft jede Menge bekannter Gesichter und wartet auf die nächste Band. Da die Zwischenzeiten beim HoH sehr lang sind, geht auch noch das ein oder andere Bier durch. Dann ist es Zeit für JONAS THOLL (Anm.d.R.: JOSEPH THOLL), welche ich mir von hinten anschaue. Der Preis für den schlechtesten Witz „Jonas Tholl (Anm.d.R.: JOSEPH THOLL) sind gar nicht mal so toll“ geht an Henning von den Radiators. So schlimm sind JONAS THOLL (Anm.d.R.: JOSEPH THOLL, gopfädämmi no ämol... kann man des denn nit richtig schreibe?) dann aber auch nicht. Solider Rock der nicht weh tut. Ob einer der Songs wirklich von Nirvana war und was zum Teufel der merkwürdige Koffer auf der Bühne sollte muss aber im Reich der Mythen bleiben.

    Danach wird’s dann wieder antikosmisch. VERMOD (Anm.d.R. VEMOD, was stimmt hier eigentlich?) aus Norwegen ballern ihren atmosphärischen Black Metal in die Menge. Schlecht ist die Sache nicht, wird aber zum Ende hin etwas langweilig. Ich versuche zumindest die Antikosmik mit Bier aufzuholen, aber wahrscheinlich war ich einfach noch nicht weit genug.

    Danach kamen ARGUS, die irgendwie eine langweilige Version von Candlemass abgaben. Nicht wirklich schlecht, aber halt auch nicht so spannend. Und dann ist auch schon Zeit für NIFELHEIM. Da weiß man ja was man bekommt. Musikalisch relativ irrelevant (ausser vielleicht „Burning Warpath To Hell“) sind die Schweden dennoch sehr unterhaltsam. Der Basser hat wahrscheinlich alle Posen drauf die Cronos jemals erfunden hat und scheut sich nicht diese auch ausgiebig einzusetzen. Also eine gute Band um Orangen in den Himmel zu halten, Bier zu trinken und Spaß zu haben. Durch den konstanten Versuch genug antikosmische Energie in Form von Bier aufzunehmen, sind danach dann auch einige der Anwesenden, inkl. dem Schreiber dieser Zeilen, gut angeschossen. So lassen sich aber die Hits aus der Konserve besser geniessen. Das dachte sich auch die Sängerin von (DOLCH), die zu „Wasted Years“ mal ne ordentliche Party feiert. Irgendwann werden wir dann aus der Halle gebeten.

    Da die beiden kennengelernten Schweden, die Schiffel und Konsorten am gestrigen Tage schon mit Mexikanern sturmreif geschossen hatten, noch nicht voll waren musste man natürlich was dagegen tun. Also ab auf den Kiez. Das diese Idee natürlich von einem Mr. Zwiebel kommen musste und Dr. Thiele schon lange der Antikosmik erlegen war, ist abzusehen. So wundert es auch nicht, wenn ein Taxifahrer in Hamburg wohl heute noch flucht, ob des Idioten der sich weigert seine Muttersprache zu gebrauchen und eh kaum noch zu verstehen ist. Man munkelt der Rest des Abends im Night Light war gut….

    Samstag, 07.03.2020 (von Schiffel)

    Nach dem erfolgreich absolvierten ersten Festivaltag inklusive amtlicher After-Show Party in der Markthalle, zwang Nadja und mich die kleine Mieze-Katze nach dem Aufwachen erstmal noch etwas liegen zu bleiben. Nachdem’s wieder halbwegs ging half die obligatorische Dusche den restlichen verrotteten Zellen auf die Sprünge. Die professionell ergebnisorientierte Situationsanalyse des Unrumpfs zeigte dann ein Loch im Ranzen an, was für uns den Aufbruch gen Bahnhof bedeutete um öbbis iine z’biege. Da wir Lust auf Asiatisch hatten und es eh schon Mittag war, bestellten wir beim entsprechenden Fresstempel auch solches und stärkten uns mit einem wirklich leckeren Essen für den Tag.

    Auf dem Rückweg zum Hotel liefen uns dann auch schon Thomas und Silke über den Weg, wo mir als Neu-Foristen aufgetragen wurde mich um 15 Uhr in der Markthalle einzufinden und meinen Kadaver ebenfalls auf dem jährlich stattfindenden Gruppenfoto zu verewigen. Netter Zug, dem ich natürlich auch gerne nachkam.
    Also flugs auf's Zimmer, Kutte geholt und ab in die heiligen Hallen. Dort angekommen reichte es gerade noch für den Erwerb eines Hopfentees ehe sich die versammelte Mannschaft auch schon für’s Foto bereit machte. Ein Blick in die Runde zeigte doch eine amtliche Meute, von denen ich ja nun auch schon ein paar kennengelernt hatte (vielen Dank nochmals an alle Leutz für die nette „Aufnahme“ des Neulings am Freitag Mittag vor dem Ibis).

    Nach erfolgreicher Foto Session folgte nun eine wirklich feine Geste der Foristen, initiiert von Thomas und Klaus. Götz Kühnemund (stellvertretend für die Redaktion) wurde zum 5-jährigen Forums Jubiläum ein Band, bestehend aus Fotos, Berichten und Kommentaren vergangener Treffen und Events samt Unterschriften der Beteiligten, überreicht. Sichtlich erfreut und gerührt nahm dieser das Geschenk an und ich vermute mal, dass ein Präsent dieses Formats auch nicht alle Tage in die Redaktion flattert. Geile Aktion von euch allen!!!

    Nach diversen Schwätzchen sollte dann aber auch endlich der 2. Festivaltag mit der Band Midnight Dice eröffnet werden. Ohne die Truppe zu kennen und somit auch ohne große Erwartungen sah ich dem Gig entgegen und wurde auch nicht enttäuscht. Die Combo aus Chicago zockte astreinen klassischen Metal ohne viel Schnörkel und bot einen engagierte Auftritt. Die Sängerin gut bei Stimme und die Jungs fit an den Instrumenten, hat Spaß gemacht auch wenn ich vermutlich nicht zum Die-Hard Fan werde. Aber sehr guter Opener.

    Als nächstes stand nun mit Ultra Silvam härtetechnisch eine ganz andere Hausnummer an. Black Metal mit Vollgas hieß die Devise der Schweden. Hat mir prinzipiell auch ganz gut gefallen, etwas mehr Abwechslung hätte hier aber doch gut getan. Ordentlicher Auftritt, aber auch nichts was man nicht in ähnlicher Form auch schon mal gesehen hätte.

    Nach dem obligatorischen Auftanken an der Bar folgte auf das Gerumpel nun wieder klassischer Stoff präsentiert von der Combo Haunt. Ich würde die Mucke Richtung Heavy Metal mit diversen Speed Anleihen stecken, unterm Strich aber auch egal. Der Auftritt war kurzweilig und professionell. Von meiner Seite aus gab's nichts zu meckern, grundsolider Gig auch wenn wie leider bei vielen Bands heutzutage das berühmte I-Tüpfelchen fehlt. Aber wie heisst’s so schön: kannsch nit alles habe, wo willsch’s au hinstelle? Eben.

    Anschließend versackten wir längere Zeit an der Bar ehe wir dann aber doch wieder vor die Bühne gingen um uns auf jeden Fall noch den Auftritt von Robert Pehrsson's Humbacker anzusehen. Schon beim Eintreten in die Markthalle fiel der positive und vor allem Rock’n’Roll-mäßige Sound auf. Letzteres theoretisch also genau meine Baustelle. Und der Ersteindruck sollte sich dann auch bestätigten. Die Jungs boten einen wirklich klasse Auftritt der mir vom gesamten Festival am besten gefiel. Dies hatte verdientermaßen nach dem Konzert auch den Kauf einer CD und eines Shirts zur Folge (leider muss ich hier im Nachhinein schreiben, dass die Mucke auf Platte nicht ansatzweise so cool ist, und ich nach Rückkehr und dem ersten Anhören doch recht doof aus der Wäsche geschaut habe, aber egal...).

    Nach dem Auftritt hieß es dann erstmal gemütlich Bier trinken, quatschen und mit den Freunden eine gute Zeit haben. Die nächsten beiden Konzerte verpassten wir infolgedessen auch und enterten erst zum Konzert von Visigoth wieder die Halle. Hier war von vornherein für einen Teil für uns klar, dass wir nicht die ganze Show ansehen würden. Offenbar gehören wir zum kleineren Teil der Gemeinde, die diese Band ganz okay findet, mehr aber auch nicht. Man kann halt auch nicht alles gleich mögen :-). Was ich vom Auftritt allerdings gesehen habe hat mir gefallen und das geneigte Publikum feierte eh was das Zeug hielt. Vor allem der Sänger ist ja, auch außerhalb der eigenen Shows, immer mit vollem Einsatz dabei was dicke Sympathiepunkte bringt!

    So verabschiedeten Nadja und ich uns nach ein paar Songs und wackelten ins Hotel zurück. Unterm Strich war es wieder einmal ein sehr schönes Wochenende in Hamburg mit sehr netten (auch neuen) Leuten und guter Musik.
    Ein spezieller Gruß an dieser Stelle nochmals an alle Deaf Forianer und hoffentlich auf bald mal wieder irgendwo!

    Für den HMC Keepers of the T.O.O.M. (inkl. Freunden) rockten in Hamburg Tanja, Nadja, Lena, Schrödel, Zahni, Zwiebel und Schiffel.

  • Rocking@homeDatum30.03.2020 12:49
    Foren-Beitrag von primelfear81 im Thema Rocking@home

    Sehr geil Hörr General 😎👍🏻

  • Bericht Dresden Invasion 2019Datum01.12.2019 13:27
    Thema von primelfear81 im Forum Konzerte

    Vorspann und Anreisetag - Donnerstag, 31.10.2019 (von Schiffel)

    Da auch in diesem Herbst unser allseits geschätzter Freund und mittlerweile auch Fullmember Schrödel für ein langes Wochenende in Dresden geladen hatte, kam die Fraktion Süd mit Nadja, Joe und Schiffel der Einladung natürlich sehr gerne nach. Wie die Jahre davor stand neben der Kontaktpflege und dem Sightseeing in dieser herrlichen Stadt auch der Rock’n’Roll im Fokus. Letzteres sogar doppelt, schließlich sollte es am Freitag Abend zuerst zu Airbourne nach Leipzig und am Samstag Abend zu den Skullcrushern in Dresden direkt gehen. Weiterhin mit von der Partie die Vasallen Sidney, Seipelinho samt neuer Perle Marlene, das Ehepaar Bergmann, Schrödel’s Kumpel Alex sowie last but not least natürlich Schrödel selbst nebst ebenfalls neuer Perle Claudia. Eine amtliche Truppe also, obwohl einige auch nur am Freitag Abend dabei waren.

    Für die Fraktion Süd startete die Anreise am Donnerstag Morgen um ca zehn Uhr rum in Freiburg. Da sich freundlicherweise dieses mal Joe als Fahrer angeboten hatte, wurden Nadja und ich pünktlich abgeholt und nach kurzem einladen des Gepäcks waren wir auch schon auf der Autobahn. Wie leider vermutet hatten aber offenbar noch andere Leute die Idee das lange Wochenende auszunutzen und so lief der Verkehr phasenweise auch ziemlich zäh. Mit obligatorischer Pause zum Essen oder mal kurz austreten trafen wir dann endlich um ca 19 Uhr bei Schrödel ein, der uns bereits mit Claudia erwartete. Nach Begrüßung und Vorstellung der eingefallenen Chaoten war dann aber auch schnellstens mal ein Bierchen nötig, was sich dann auch seeeeehr zeitnah in den Patschegriffeln wiederfand. Beim gemütlichen Schlürfen wurde nun der Plan für den Abend ausgeheckt, dieser sah vor zuerst einmal etwas essen zu gehen und anschließend noch durch die nachts sehr schön beleuchtete Stadt zu schlendern. Nach einer weiteren Kanne machten wir uns also auf den Weg und fanden noch ein schönes Plätzchen im coolen Irish Pub Shamrock, den wir zurecht nicht zum ersten mal beehrten. Bei leckerem Bier, gutem Essen und angeregten Gesprächen verweilten wir dort auch eine ganze Zeit ehe Claudia sich verabschiedete da am nächsten Tag die Arbeit rief. Nicht allzu lange später brachen auch wir auf um uns also noch etwas die Stadt anzusehen.

    Schrödel führte uns wie immer zielsicher zu den Sehenswürdigkeiten und obwohl ich diese nun auch nicht zum ersten mal sehe muss ich doch immer wieder staunen ob der Baukunst und Architektur. Und was für ein Desaster wenn man daran denkt was der 2. Weltkrieg hier angerichtet hat. Dazu aber an anderer Stelle mehr.
    Nachdem wir passenderweise zum Abschluss der Runde auch noch an Schrödel’s Arbeitsstelle vorbeiwankten, ging es Richtung zwölf an die Haltestelle der Straßenbahn die auch ein paar Minuten später fahren sollte. Kaum eingestiegen war nach 3 Stationen auch schon wieder Schluss, da ein Teil der Strecke kurzfristig gesperrt wurde und wir dies nicht mitbekommen hatten. Da weder erstmal eine andere Route genommen noch sonst irgendwas weiterhelfen sollte, war zuerst mal guter Rat teuer. Da alles nix half machten wir uns letztendlich auf Schuster’s Rappen auf den Weg, mit der ermutigenden Ansage von Schrödel, dass man locker 45min gehen müsste. Nach einer gewissen Zeit ortete Schrödel dann jedoch die Möglichkeit noch eine andere Linie nehmen zu können, dazu war aber Gas geben angesagt. Allen voran stürmte unsere neue olympische Hoffnung im Gehen für die Spiele im kommenden Jahr: Speedy Schrödel Wittke, ein Meister seines Fachs! Mit hasserfüllten, weiten Schritten und fieser Miene wurde diese Demonstration der Macht zur Schau gestellt und hätten wir noch Bier gehabt, der Toast wäre auf Schrödel gegangen. Oder anders ausgedrückt: de sell Seggel isch dermaße zugrennt, do bisch schier nümmi hinterher ko 🤪!

    So oder so, es war vergebens. Mehr oder weniger vor der Nase fuhr die Bahn davon und verdonnerte uns zum weiter gehen. Glücklicherweise kam irgendwann dann doch noch eine Haltestelle, und nach einer gewissen Wartezeit brachte uns die Tram dann endlich heim. Den ursprünglich geplanten Absacker ließen wir ausfallen, hatte uns der ganze Kack doch locker 1,5h gekostet und jetzt war Schicht im Schacht. Ein cooler Beginn vom We war’s trotzdem und eine neue Hoffnung für Olympia haben wir auch entdeckt 😜. Also wollen wir hier mal nicht meckern 😎.

    Freitag, 01.11.2019 (von Schrödel, Airbourne)

    Nachdem die Dresdner Verkehrsbetriebe dem Abend des Anreisetages ein eher semioptimales – und durchaus untypisches – Ende bescherten, ging es für mich wieder rechtzeitig hinaus aus der Koje, immerhin hatten die sächsischen Partytage gerade erst begonnen und es waren noch nicht alle Gäste am Start. So machte ich mich gegen 08:00 Uhr auf zum hiesigen Sammelpunkt der dampfenden Stahlrösser, um unseren brasilianischen, in Portugal lebenden Prospect Sidney abzuholen, welcher in aller Frühe mit Wheels of Steel aus Frankfurt anreiste.
    Auf dem Weg vom Bahnhof nach Hause wurden noch ein paar frisch gebackene Teigwaren beim Bäcker des Vertrauens erworben, schließlich will man seine Gäste auch versorgt haben.
    Also gab es zum Einklang des Tages erst mal ein zünftiges Frühstück mit reichlich schwarzem Gebräu, um in die Gänge zu kommen und fit für die bevorstehenden Tagesordnungspunkte zu werden.
    Im Anschluss gab es schon das ein oder andere „Hausbier“, wir trafen uns schließlich nicht zum Spaß in Dresden.
    Dass mit fünf Keepers natürlich nicht alles auf die Sekunde geplant werden kann, war logischerweise im Voraus klar und Aktionen wie: „Oh, wir gehen jetzt los? Super, dann geh ich nur noch eben duschen und rasieren!“, waren durchaus schon mit eingeplant. Auch dies ist ein Grund, weshalb sich öftere Besuche lohnen, denn mit der Vielzahl an Vasallen schafft man in Dresden nicht viel mehr als einen geplanten Punkt pro Tag, der Rest kommt immer spontan, zu unnötig stressig würden sich die diversen Ausflüge ansonsten gestalten.

    Unser heutiger Tagespunkt war eine Stadtrundfahrt, da Nadja und Sidney das erste Mal in der sächsischen Landeshauptstadt gastierten und sie sich so einen ersten Überblick verschaffen konnten. So ging es mit dem obligatorischem Wegbier Richtung Altstadt, wo wir uns aus rein sprachlichen Gründen für die Fahrt mit einem „Hop on, Hop off“ Bus entschieden. Diese boten zumindest Ansagen per Band in diversen Sprachen und so konnte Sidney sich kulturell auf Portugiesisch berieseln lassen.
    Ich für meinen Teil hatte jedoch schon bessere Rundfahrten erlebt, zum einen war es die gesamte Tour über recht hektisch im Bus, da an jeder Station Menschen ein- und ausstiegen. Desweiteren ergatterten wir lediglich Sitze im unteren Abteil, was die Sicht erheblich einschränkte. Die Ansagen vom Band waren oft nicht zu verstehen, da die Fahrgeräusche alles übertönten und auch die Ansagen per Kopfhören waren im letzten Absatz jeweils abgehackt. Für den ersten Eindruck sicher noch ok, aber es hätte ein besserer Start sein können.
    Davon ließen sich alle gesamtem Mitstreiter allerdings nicht entmutigen, nach der gut 2,5 stündigen Tour ging es wieder zurück zur Casa del Schroedel, denn das Cluboberhaupt, samt frisch vermählter Frau, kündigte sich an. So wurde bei Musik aus der heimischen Jukebox und ein paar Hülsen auf Familie Bergmann gewartet, welche dann auch standesgemäß begrüßt wurden.
    In der Zwischenzeit traf auch Claudi ein, ihres Zeichens Anhängsel meiner bescheiden Wenigkeit, welche nicht viel Zeit benötigte sich dem Vertilgen von Hopfenbrause anzuschließen.

    So plätscherte die Zeit noch gemütlich dahin, es wurde sich angeregt unterhalten und über Bergis Künste „Yoshi’s Island“ auf dem SNES zu meistern, hüllen wir an dieser Stelle lieber den Mantel des Schweigens.
    Nun stieß nur noch mein Kumpel Alex zu uns und wir konnten lediglich 40 Minuten später als geplant unsere Reise nach Leipzig antreten. Für unsere Verhältnisse ist dies durchaus noch als pünktlich zu verbuchen.
    Mit zwei Autos und neun Leuten brachen wir auf und trafen in Leipzig im Haus Auensee auf Seipelinho (den meisten sicherlich unter dem Namen „Pilipp“ bekannt), welcher ebenfalls seine Freundin mit im Schlepptau hatte. Unsere Truppe war somit, mit einer amtlichen Gruppengröße von insgesamt elf Fähnlein Fieselschweiflingen, vollzählig.
    Dass ein Keepers-Treffen einmal in einen solchen Pärchenabend „ausufern“ sollte, hätte vor geraumer Zeit auch niemand erwartet.

    Mit Airbourne folgte nun das Highlight des Tages. Diese hatten als Vorband die Supersuckers am Start. Die Abmischung machte dem Namen der Band leider alle Ehre und so klang der gesamte Sound wie eine Suppe, man hörte tatsächlichkeinerlei Diversität bei den Instrumenten heraus.
    Der Gig von Airbourne selbst hielt schließlich das was er versprach und so stand einer gut zweistündigen Rock ´n‘ Roll Sause nichts mehr im Weg. Einzig und allein die Location selber, welche eine doch etwas flach geratene Bühne aufwies, sorgte für einen dezenten Dämpfer. Nichts desto trotz lieferten die Aussies ordentlich ab und gaben Songs aus dem aktuellen Album „Boneshaker“, sowie diverse Klassiker zum Besten. Natürlich hätte man sich noch den einen oder anderen Hit mehr gewünscht, aber bei welchem Gig ist das eigentlich mal nicht der Fall? Die Jungs rockten was das Zeug hielt und waren sich auch für Ausflüge ins Publikum nicht zu schade. Was Frontmann Joel O’Keeffe letztlich bei seinem Ausflug auf den Balkon nun aus der Nase und direkt über Joe’s Kopf hing, wird wohl ungeklärt bleiben.

    Die Abreise nach dem Gig verzögerte sich dann leider, denn die Situation an der Garderobe war mehr als ausbaufähig, so kamen einige hungrige Mitstreiter sogar nochmal mit etwas zu essen in der Hand in die Warteschlange zurück, da der Hungertod bei der voraussichtlichen Wartezeit sehr wahrscheinlich gewesen wäre.
    Als wir schlussendlich unversehrt und kaum verhungert wieder in Dresden gelandet sind, begab ich mich samt Freundin relativ zeitig ins Schlafgemach. Der Rest unserer Truppe (immerhin in dieser Nacht 9 Leute, welche in meiner bescheidenen Hütte einen Schlafplatz in Beschlag nahmen) genehmigte sich noch diverse Gerstensäfte und verblieben noch einige Zeit bei munteren Gesprächen.
    So ging der erste „offizielle“ Abend der Invasion allmählich zu Ende, ein weiterer sollte noch folgen. Gelohnt hat sich der Ausflug ins gut 100 km entfernte Leipzig allemal, schließlich konnten Airbourne an diesem Tag mindestens einen neuen Fan dazu gewinnen.
    Des kann man belasse!

    Samstag, 02.11.2019 (von Schiffel, Skullcrusher)

    Nach dem coolen Abend in Leipzig bei Airbourne gestern und dem anschließend noch sehr lustigen und gemütlichen Zusammensitzen wachte ich überraschend früh auf, um diese unbeabsichtigte Tatsache dann aber auch sogleich auszunutzen: ich hievte mein Gerippe schnurstracks ins Bad um mich für den Tag parat zu machen und vor allem um dem späteren Andrang aus dem Weg zu gehen. Nachdem dies erfolgreich durchgeführt wurde klatschte ich mich nochmal kurz in die Koje ehe man nicht allzu viel später aber auch die ersten Chaoten hörte und ich mich anzog und ins Wohnzimmer schlich um die Sachlage zu peilen. Die ein oder andere Schlafmütze war auch tatsächlich am Aufwachen und mit der üblichen Vorlaufzeit startete dann auch später wieder ein leckeres Frühstück bei dem sich unsere olympische Hoffnung wieder alle Mühe in Sachen Bewirtung gegeben hatte! An dieser Stelle nochmals vielen Dank für alles, Schrödel!

    Nach dem alle gesättigt sowie schon wieder die ersten Hülsen aufgemacht waren, ging’s an die Planung vom Tag. Vorgeschlagen war bereits ein Besuch im Panometer Dresden, das als Thematik „Dresden 1945“, also unmittelbar nach den Bombardements der Alliierten hatte. Ein aus meiner Sicht super interessantes Thema auf das ich sehr gespannt war. Bevor’s jedoch losging sollte noch eine Weile und diverse Flascheninhalte vergehen, bis dann alle parat und startklar waren. Ehe wir die Biege machten, mussten wir uns leider schon wieder von Bergi und Rici verabschieden, da der Prösi am Sonntag zur Arbeit musste.

    Claudia und Schrödel boten sich danach freundlicherweise als Fahrer an und so fuhren wir also Richtung Panometer. Einen Parkplatz hatten wir nach Ankunft sofort gefunden und ohne weitere Trödelei ging’s Richtung Eingang und zur Kasse. Da dort zum Glück nicht viel los war hatten wir auch sofort unsere Tickets und enterten zeitnah die Ausstellung. Bereits auf dem Weg in das Hauptgebäude wurde mit Schildern und Tafeln in die Thematik eingeleitet, ehe dann im Panometer selbst (rund und 3000qm groß, in der Mitte ein 15 Meter hoher Turm) auf unfassbar beeindruckende Weise das völlig zerstörte Dresden an den Wänden dargestellt wurde. Untermalt von Musik und simulierten Bombenangriffen bei Nacht sorgte dies für ein wirklich bedrückendes Gefühl. Und genau so soll und muss es sein! Auf Details gehe ich nicht weiter ein, aber eine Empfehlung für ausnahmslos jeden diese Ausstellung einmal anzusehen spreche ich aus! Genauso wie sich politisch Gedanken zu machen ob man sowas nochmal haben möchte. Was aus gewähltem „Protest“ und „Unzufriedenheit“ entstehen kann wissen wir spätestens seit 1945. Es liegt an uns was wir daraus machen, denkt also nach und wählt klug.

    Nachdem die Lehrstunde in Geschichte vorüber war fuhren wir zu Schrödel’s Bude zurück, lange verweilen war aber nicht, schnell für den Abend frisch gemacht und mit neuer Pulle bewaffnet ging’s ab in die Stadt, da vor dem Event bei den Skullcrushern natürlich noch ein Fresstempel zwecks Grundlage legen nötig war. Diesen fanden wir dann auch im „Max“ direkt in der Stadtmitte. Ein schickes Restaurant mit wirklich guter Küche, da kann man meiner Meinung nach sehr gerne mal wieder hin. Als alle gesättigt und zufrieden später wieder auf der Straße standen folgte anschließend nochmal ein kleiner Rundgang, ehe wir dann unsere Kadaver in die Straßenbahn hievten um zum Konzert zu fahren. Da wir einmal umsteigen mussten und in der Nähe der Haltestelle praktischerweise eine Döner-Bude samt Biersortiment lag, wurde taktisch klug aufgetankt ehe es weiterging. Die letzten Meter zum Club legten wir zu Fuß zurück bis wir schließlich am Eingang der heiligen Hallen ankamen.

    Da Schrödel im Vorfeld freundlicherweise für uns Karten reserviert hatte und am Eingang nicht viel los war, gelangten wir nach Bezahlung unserer Tickets auch schnell auf's Gelände. Dort angekommen fiel mir im Gegensatz zum letzten Jahr auf, dass es nun auch einen Stand mit Fressalien gab, für dessen Betrieb und Weiterführung an diesem Abend Seipelinho allein sorgen sollte. Oder wie es der eine Ganove in „Die linke und rechte Hand des Teufels“ gegenüber Terence Hill sagte: „So wie dich hab ich noch keinen fressen sehen“! 😁

    Doch zuerst gab's an der Bar ne Runde Bier, ohne Sprit läuft schließlich kein Motor. Die Zeit bis zum Beginn der ersten Band (insgesamt sollten den Abend vier Combos zocken) verbrachten wir mit der üblichen Laberei und in meinem Falle noch dem Kauf eines Shirts von The Ruins of Beverast für Bergi. Der Start der ersten Band markierte dann den Beginn eines klassischen Doom Metal Abends, wahrlich nicht meine musikalische Haupt-Baustelle, aber sehr cool war’s trotzdem. Der düstere Sound passte wie Arsch auf Eimer zur nun beginnenden Jahreszeit und in Kombination mit den coolen Leuten und der coolen Location hat’s einfach mal wieder nur mega Bock gemacht. Großzügig unterstützt haben wir die Skullcrusher auch, die meisten von uns mit Getränken und Seipelinho mit seinem Appetit 😁.

    Und so machten wir uns nach Ende der Konzerte dann auch zufrieden auf den Heimweg. Dieser sollte sich nun aber wieder anders gestalten als erwartet. Kaum in die Straßenbahn eingestiegen kam auch schon der Fahrer auf die Gäste zu und erzählte irgendwas von Strecke gesperrt. Mir schwante schon wieder übles und auf Nachfrage von Schrödel betraf die Ankündigung tatsächlich unseren Weg nach Hause. Der nicht unfreundliche Kommentar des Fahrers „dann müsst ihr halt loofen“ war zwar lustig anzuhören, hebte unsere Laune aber nicht unbedingt. Und so marschierten wir mal wieder die restliche Strecke zurück, in Führung natürlich unsere olympische Hoffnung samt besserer Hälfte, diesmal allerdings in einem angenehmen Tempo und auch für Amateure machbar. Zuhause angekommen ging’s dann relativ zeitnah in die Falle da ja am frühen Nachmittag unsere Heimreise anstand. Alles in allem war’s wieder ein großartiges Wochenende im schönen Dresden, von meiner Seite aus sehr gerne wieder! Isch Tatsach 😎!

  • 2019 - Bericht Clubparty Datum22.10.2019 18:38
    Thema von primelfear81 im Forum Sonstiges

    Donnerstag, 19.09.2019 (Schiffel)

    Nachdem unser werter Herr Schrödel bereits am Mittwoch Abend meine bescheidene Bude in Freiburg beehrt und wir das Wiedersehen mit ein paar kalten Zapfen begossen hatten, ging es am Donnerstag Morgen nach einer ordentlichen Tasse schwarzen Klöpf-Gebräus und einer Wachmach-Dusche pünktlich zum Einkaufen in die Edeka meines Onkels nach Murg.

    Dort angekommen erwarteten uns bereits Joe sowie de Katzemaaa, ehe dann mit etwas Verspätung auch unser Finanzchef eintraf und wir mit dem Einkauf beginnen konnten. Wie letztes Jahr auch, teilten wir taktisch klug die Truppe wieder auf. Während also der General mit Schrödel und Katzi die Fressalien und restlichen Utensilien besorgte, kümmerten sich Joe und meine Verkümmertheit um die bereits durch meinen Onkel vorab hergerichteten Getränke. Diese wurden auch dieses Jahr freundlicherweise wieder durch Papa Schiffel auf die Hütte gefahren (aufgrund der wesentlich größeren Resonanz auf die Party und der daraus folgenden größeren Gesamtmenge sogar zwei Fuhren). Herzlichen Dank wieder einmal für die tolle Unterstützung an dieser Stelle!

    Nachdem wir also die Einkäufe bezahlt und in Karren sowie Anhänger versenkt hatten, ging es los Richtung Todtmoos. Dieses Unterfangen lief bis Ortsanfang Todtmoos auch problemlos, dann allerdings sorgte eine etwas unglücklich ausgeschilderte Umleitung Richtung Hütte für einen Umweg von 20km ehe wir endlich am Ziel eintrafen. Glücklicherweise blieb die Vorhut in Form von Joe und Papa Schiffel davon verschont. Nun gut, immerhin wurde einem wieder einmal vor Augen geführt aus welch schöner Ecke man eigentlich kommt.

    An der Hütte selbst wurden wir anschließend von Jens, Chriddel und Matthi begrüßt, die den weiten Weg nach Südbaden durch die Nacht zurück gelegt hatten. Doch groß ausruhen war nicht, alle verfügbaren Vasallen wurden gleich zum Ausladen von Anhänger und Karren in Beschlag genommen. Danach hieß es für das Transportkommando zurück zur Edeka um die zweite Fuhre herzubringen. Die restliche Meute nahm währenddessen die Hütte unter die Fittiche um diese partytauglich zu gestalten und das Nachtlager zu beziehen. Als dies soweit erledigt war folgte traditionell das erste Bierchen (na ja gut, davor wurde auch schon genascht ;-) ) und das Erwarten der restlichen Member sowie der zweiten Ladung an Getränken.

    Im Laufe des Tages trafen nun auch immer mehr Leutchen ein und nachdem auch die zweite Ladung an Zeugs erfolgreich gebunkert war, stand am Abend noch die traditionelle Jahreshauptversammlung an. Zur Vorbereitung auf das Unterfangen setzte ich mich am späten Nachmittag zusammen mit Bergi und dem General noch in den benachbarten Biergarten um die letzten Dinge dafür zu bequatschen. Nach Rückkehr gab‘s dann erstmal noch schön HappaHappa ehe es gegen halb neun losging.
    Die Details dürfen wieder einmal gerne dem Protokoll entnommen werden, dass aber mit dieser Sitzung und dem offiziellen Beschluss zur Gründung des e. V. eine wichtige Hürde (nochmals) genommen wurde, muss aber unbedingt extra erwähnt werden (dies wurde letztes Jahr ja ebenfalls beschlossen, da aber kein Gründungsprotokoll mit Unterschriften der Gründungswilligen vorlag fehlte ein unerlässlicher Baustein).
    Gegen halb zwölf/zwölf endete die Versammlung und es folgten noch einige schöne Stunden bei gutem Bierchen, einer gepflegten Mische und natürlich jeder Menge Hits aus der Konserve. Ein guter Beginn der Clubparty, des konnte man so belassen :-).

    Freitag, 20.09.2019 (Tanja und Zahni)

    Nachdem ich mit dezenten Kopfschmerzen aufgewacht bin (immerhin gab’s am Vortag ja meine Wiederwahl als 2. Vorsitzender - mit einer Zustimmungsquote von der sogar Fidel Castro, Erich Honecker und Kim Jong Il nur träumen konnten – zu feiern.) versuchte ich mich mal an einer Tasse Kaffee und nem Brötchen.
    Der Versuch die Vorräte an JD gestern leer zu trinken war nicht nur kläglich gescheitert, sondern doch auch mit leicht lädiertem Gesamtzustand bestraft worden. Da half also nix und es musste das erste Reparier-Bier her … das und die Mischung aus schönem Wetter (ich hörte von dem einen oder anderen Sonnenbrand..) netter Gesellschaft und guter Musik brachten den alten geschundenen Kadaver aber relativ schnell wieder auf Betriebstemperatur….
    Da ich im Vorfeld von meiner Nominierung als Berichterstatter nicht informiert wurde hab ich mir natürlich keinerlei Notizen gemacht weshalb ich hier erstmal an Tanja übergebe…
    -
    Der Tag begann für mich schon relativ früh, es war auf jeden Fall vor 8 Uhr, da noch Kaffee und Brötchen da waren :-). Der Plan war heute eine ausgiebige Wanderung durch den umliegenden Wald von Todtmoos zu machen. Die Wanderung startete aber dann verspätet um ca 14 Uhr (oder noch später), da wir uns nicht einig waren, wer denn nun alles mitkommen sollte/wollte. Der Initiator, dessen Idee diese Wanderung eigentlich war, hat sich aber letztlich gedrückt *nich wahr Herr Präsident :-)*. Egal, wir sind dann zu fünft losgezogen mit leider zu wenig flüssigem Proviant. Zu dem Zeitpunkt als wir gestartet sind, lagen anscheinend noch einige Keepers und Friends in Essig. War wohl doch ein zu ausgiebiger Donnerstag. Wir jedenfalls haben die Wanderung genossen. Und wenn ich „Wir“ schreibe, spreche ich von Sarah, Joe, Matti, Jens, General und meinereiner.

    Wir sind an unheimlichen Figuren vorbeigekommen die uns über den Spürnasen Pfad geführt haben. Weiterhin an verschiedenen Häuschen mit Spielen, die zum Verweilen einladen sollten, vor denen aber leider auch hier Vandalen keinen halt machen. Oder die wegen der vernachlässigten Pflege des zuständigen Aufpassers geschuldet so bedauerlich aussahen, wer weiss. Nichts desto trotz haben wir die Aussicht über den tollen Schwarzwald genossen. Sowas sollte man echt öfter machen.

    Am frühen Abend gabs dann Chili sin Carne, ja SIN Carne, denn wir denken auch an die vegetarischen Freunde unter uns. Das Chili wurde dann mit Nudeln kredenzt und auch an die Fleischfresser unter uns wurde gedacht, es wurden Speck und Pilze und so was alles serviert. Vielen Dank an Schroedel für die ausgiebig mit Liebe ausgeführte Kochkunst.
    -
    ...Während also eine Gruppe gewandert ist ging’s auf der Hütte getränketechnisch eher moderat los, was sich dann aber mit dem Eintrudeln der Tagesgäste schnell geändert hat.
    Gekickert wurde natürlich auch wieder und keines meiner Matches ging verloren – haben sich die ungezählten Blau-mach-Stunden in der Schule also doch gelohnt, auch nach über 25 Jahren hab ich am Tisch nichts verlernt :-).
    Irgendwann wurde dann noch der Schichtplan für den Thekendienst ausgegeben, und siehe da ich bin auch dabei … also erstmal Piano bei Bierchen geblieben und mit den Gästen geplaudert. Einige hab ich ja seit Jahren nicht gesehen und da hab ich mich sehr über diesen und jenen gefreut.

    Erfreulich war an diesem Abend ebenfalls, dass sich ein paar Maniacs samt Hangarounds bei uns eingefunden hatten, die dann auch der später am Abend folgenden Aufnahmezeremonie der neuen Member Jürgen und Schrödel beiwohnten. An dieser Stelle herzlich Glückwunsch zur Aufnahme, Jungs!

    Während meiner Schicht hatte ich dann mit Tanja den Laden dermaßen komplett im Griff, dass es da dann direkt wieder was zu feiern gab und ich zum 2. Versuch ansetzen konnte den Kühlschrank leer zu saufen – ist natürlich erneut komplett gescheitert aber den Versuch war’s wert.

    Samstag, 21.09.2019 (Schiffel)

    Nach einer wieder mal relativ langen Party-Nacht von Freitag auf Samstag fiel das Aufstehen nach nunmehr zwei erfolgreich absolvierten Clubparty-Tagen (plus Einstimmung mit Schrödel am Mittwoch in Freiburg) nur mäßig gut aus. Mir ging’s zwar nicht schlecht, aber ich war doch recht müde und hatte das Gefühl mir steckt was in den Knochen, so als „Goodie“ für die kommende Woche dann. Da aber wie immer alles nix half, wuchtete ich meine zum ultimativen Alk-Bottich mutierte Zellen-Ansammlung nach oben auf der Suche nach was schwarzem, trinkbaren. Nach erfolgreicher Suche in der Küche, betrat ich dann mit einer Tasse vom schwarzen Glück bei bestem Wetter die Terrasse, auf der sich bereits so einige Unholde eingefunden hatten. Ich gesellte mich dazu und hoffte nebenbei auf die Wirkung des Kaffees um endlich fit zu werden. Die Hoffnung war zunächst mal vergebens, aber als alter Profi gibt’s schließlich immer einen Plan B ;-). Bis dahin unterhielt ich mich aber zuerst mal mit den Leuten, ehe später dieser (Plan B) in Form eines kalten Zapfens umgesetzt wurde. Dies half dann auch prompt weiter und nachdem mein Ranzen was festes einverleibt bekommen und ich mich unter die Dusche geschmissen hatte, war alles wieder in Ordnung! Ein Diesel bleibt eben ein Diesel :-)!

    Zurück im Geschehen plätscherte der weitere Tag erstmal so vor sich hin, ehe dann der General mit Zahni im Gepäck aufbrach um nochmals einzukaufen und Leergut abzugeben. In der Zwischenzeit startete Kitchen-Commander Schrödel die Operation „Kartoffelsuppe“ samt den treuen Helfern Nadja, Jens und Seipelinho (ich hoffe, ich habe niemanden vergessen). Während also das fleißige Küchenteam für das leibliche Wohl sorgte, genossen die Gäste und Keepers zuerst einmal noch den schönen Tag, ehe General und Zahni zurückkehrten und ich mich beim Ausladen nützlich machte. Da noch die Müllsäcke fehlten (waren im Edeka in Todtmoos leider aus), brachen kurze Zeit später jedoch Bergi und nochmals der Hörr General auf, um diese zu besorgen. Vor Aufbruch der beiden wurde jedoch noch die Order zum parat machen der „Bühne“ für den Abend ausgesprochen, der dann von ein paar Freiwilligen Freaks auch nachgekommen wurde. Nachdem wir also freigeräumt und Tanja in der Zwischenzeit den Sanitärbereich auf Vordermann gebracht hatte (herzlichen Dank nochmals dafür), konnte der Abend und die Haupt-Party theoretisch also kommen.

    Zwischenzeitlich trudelten nun auch immer mehr Gäste ein und die Vorfreude stieg weiter an. Zusammen mit Sascha und Bergi düste ich allerdings am späteren Nachmittag nochmals nach Todtmoos, um den per Bus angereisten Jochen in die Party-Zentrale zu geleiten und im Edeka Nachschub an „Pfeffi“ und Eis für die Drinks zu holen.
    Nachdem auch das erfolgreich absolviert war konnte es jetzt aber endgültig losgehen. Deutliches Zeichen dafür auch das Eintreffen der Band „Miss Rabbit“, die uns später noch amtlich einheizen sollte. Zunächst halfen wir jedoch erstmal den Musikern beim Ausladen und soweit es ging beim Aufbauen für den Gig. Da wir zu letzterem nicht wirklich supporten konnten, lag dann das Hauptaugenmerk auf dem Wohlfühlfaktor von Band und Gästen.

    Da zwischenzeitlich aus der Küche grünes Licht und die Eröffnung der Essensausgabe angeordnet wurde, gab's also erstmal HappaHappa für die hungrige Meute. Meine Wenigkeit klopfte sich sogar gleich zwei Teller des geilen Zeuchs rein, Kompliment an dieser Stelle nochmals an die zuständigen Freaks! Um 19 Uhr stand dann zusammen mit Nadja für mich die nächste Schicht an der Theke an. Es freut mich persönlich sehr mitteilen zu können, dass das neue Konzept mit Thekendienst und Verkauf pro konsumiertem Stück von allen sehr gut angenommen wurde und ein voller Erfolg war! Mein Dank an dieser Stelle nochmals an alle ( inkl. Helfer) für die problemlose Umsetzung und Durchführung!

    Nach erfolgreicher Beendigung unserer Schicht hieß es nun warten bis zur offiziellen Eröffnung des Party-Samstags durch Präsi Bergi und dem anschließend folgenden Konzert von Miss Rabbit. Bis dahin flossen aber bei netten Gesprächen und der üblichen Laberei noch das ein oder andere Bier oder ne angenehme Mische den Schlund runter. Gegen 21 Uhr war es schließlich soweit und nach engagierter, kurzer Rede wurde die Fete offiziell gestartet. Als Höhepunkt der Eröffnung kann auf jeden Fall die Ernennung von Papa Schiffel zum Ehrenmitglied der Keepers genannt werden, der sich dieses Privileg aufgrund engagierter Hilfe bei der Partyvorbereitung der letzten Jahre mehr als verdient hat.

    Doch nun Feuer frei für die drei Mädels und zwei Jungs aus der Schweiz:
    Die werten Herrschaften ließen sich dann auch nicht lange bitten und starteten motiviert in ihren Gig. Dies völlig zurecht, denn mit bereits zwei starken Alben im Gepäck konnte ja auch nicht viel schief gehen. Nachdem die ersten Songs vorüber und sowohl Band als auch das interessierte Publikum richtig warm waren, brannte dann auch im wahrsten Sinne des Wortes die Hütte. Hit um Hit wurde ins Volk gefeuert und sowohl Zuschauer als auch die Akteure hatten sichtlich Spaß. Umso unverständlicher daher das Desinteresse von etlichen Leuten am Höhepunkt der Party.

    Nichtsdestotrotz ließ sich der Rest davon nicht die Laune verderben und feierte den verbleibenden Auftritt nach Kräften. Und auch Miss Rabbit zogen alle Register, kam die Band doch, nachdem eigentlich schon lange Feierabend sein sollte noch dreimal „zurück“. Ich denke, das darf durchaus als Zeichen des Gefallens gewertet werden :-). Um ca. 22.45 Uhr (ich glaub das dürfte hinkommen) war dann aber endgültig Schluss und die Combo wurde unter Jubel in den verdienten Feierabend geschickt. Klasse Sache war das, genau so wie sich das gehört!

    Anschließend ging´s dann munter mit Konservenmucke weiter, in der aber auch wirklich nur noch die allergeilsten Hits aufgelegt wurden. Man war das fett!!! Vielleicht aber auch ein bisschen zu viel des Guten. Denn unverhofft stand dann die Bullizei auf der Matte um nach dem rechten zu sehen (als ob der ein Zusammentreffen mit Matthi überlebt hätte). Offenbar hatte sich wohl ein Nachbar beschwert und angegeben, bereits bei uns reklamiert zu haben. Da dies definitiv nicht der Fall gewesen ist und Bergi die Lage voll im Griff hatte, gingen die überraschend entspannten Beamten wieder ihres Weges. Drinnen wurde danach zur Feier der Aktion natürlich erstmal von Chrome Division „Trouble with the law“ gehört. Was willsch au sonscht mache, gell :-)?! Und um die unentspannten Nachbarn kümmert sich nächstes Jahr im Vorfeld unser Agent Green, alias Jens mit seiner Dübelkanone. Wenn das dann nix bringt weiß ich aber auch nicht.

    Für mich ging es dann gegen eins zurück an die Theke um die weiterhin durstigen Mitunmenschen zu bedienen. Und die hatten definitiv ihren Spaß (und ich auch). Den konnte noch nicht mal der warnende Anruf der Polizei hemmen, die offenbar auf Nummer sicher bei uns Chaoten gehen wollten. Aber auch mit gedrosselter Lautstärke aus Box und Kehlen blieb die Stimmung klasse. Und so zog sich die Feierei bis in den frühen Morgen und noch später hin, ehe auch die letzten tapferen Vasallen, inkl. meiner Wenigkeit, noch den wunderschönen Sonnenaufgang über Todtmoos anschauten um anschließend in die Koje zu fallen. Ein würdiger Abschluss eines mal wieder großartigen Wochenendes!

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